Trag jeden Kauf einmal ein — Coin, Datum, Menge. Der Tracker zeigt dir sofort, wann für jeden einzelnen Kauf die einjährige Haltefrist abläuft, sortiert nach „als Nächstes fällig". Alles bleibt in deinem Browser, exportierbar als CSV für deine eigenen Unterlagen.
Ein Eintrag pro Kauf — hast du einen Coin mehrfach gekauft, trag jeden Kauf einzeln ein. Das Kaufdatum ist der einzige Pflichtwert für den Countdown, Menge und Kaufpreis sind für deine eigene Übersicht gedacht.
Bitte mindestens Coin und Kaufdatum ausfüllen.
Sortiert danach, welcher Kauf als Nächstes steuerfrei wird — bereits steuerfreie Käufe stehen oben.
In Deutschland zählen Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen als „privates Veräußerungsgeschäft" (§ 23 EStG). Die Grundregel: Verkaufst du einen Coin mehr als ein Jahr nach dem Kauf, ist der Gewinn komplett steuerfrei — unabhängig von der Höhe. Verkaufst du innerhalb eines Jahres, ist der Gewinn grundsätzlich steuerpflichtig.
Hier passiert der Fehler, der Leuten am häufigsten unterläuft: Es gibt eine Freigrenze von 1.000 € pro Jahr für Gewinne aus solchen Verkäufen — aber eine Freigrenze ist kein Freibetrag. Bleiben deine gesamten Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften im Jahr unter 1.000 €, bleibt alles steuerfrei. Liegst du auch nur einen Euro darüber, wird der gesamte Gewinn steuerpflichtig — nicht nur der Betrag über der Grenze.
Verkaufst du von einem Coin, den du mehrfach zu unterschiedlichen Zeitpunkten gekauft hast, nur einen Teil, gilt in der Praxis meist das FIFO-Prinzip (First In, First Out): Die zuerst gekauften Einheiten gelten als zuerst verkauft. Genau deshalb lohnt es sich, jeden Kauf einzeln mit Datum zu dokumentieren, statt nur eine Gesamtsumme zu führen.
Ein ehrlicher Blick auf die Grenzen ist wichtiger als blindes Vertrauen in eine Liste.
Der Tracker zeigt dir Daten, keine Steuerberatung. Bei realen Verkäufen und der Steuererklärung hilft nur ein Steuerberater oder eine geprüfte Krypto-Steuersoftware zuverlässig weiter.
Der Tracker zeigt dir pro Kauf, wann er einzeln steuerfrei wird — er rechnet nicht automatisch aus, welche Einheiten bei einem Teilverkauf nach FIFO als verkauft gelten.
Ob du unter der 1.000-€-Freigrenze bleibst, hängt von der Summe all deiner Gewinne im Jahr ab — auch aus anderen privaten Veräußerungsgeschäften. Das rechnet der Tracker nicht mit.
Die Daten liegen nur in diesem einen Browser auf diesem einen Gerät. Browser-Daten gelöscht oder anderes Gerät benutzt heißt: Liste ist weg — deshalb der CSV-Export als Sicherung.