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Die Stimmung im Kryptomarkt, in einer Zahl.

Der Fear & Greed Index misst, ob Anleger gerade panisch verkaufen oder euphorisch kaufen. Diese Seite zeigt den Live-Wert, den Verlauf der letzten Monate und rechnet dir aus, wie du deinen Sparplan daran ausrichten kannst.

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Der aktuelle Indexwert wird von der Datenquelle abgerufen.

0 · Extreme Angst 25 50 · Neutral 75 100 · Extreme Gier
Gestern
Vor 7 Tagen
Vor 30 Tagen
30 Tage Hoch / Tief
Spannweite
Quelle: alternative.me · Aktualisierung täglich um 01:00 Uhr UTC

Wo der Markt zuletzt stand

Die farbigen Bänder im Hintergrund markieren die fünf Zonen. Interessant sind weniger einzelne Tage als die Frage, wie lange sich der Index in einem Bereich festsetzt — anhaltende Angst über mehrere Wochen war historisch aussagekräftiger als ein einzelner Ausschlag.

Extreme Angst (0–24) Angst (25–44) Neutral (45–55) Gier (56–75) Extreme Gier (76–100) Halving

Ziehen zum Verschieben durch die Zeit, Mausrad oder Zwei-Finger-Geste zum Zoomen — wie in einem Trading-Chart. Die Linie zeigt den Indexwert, die farbigen Bänder die fünf Zonen im Hintergrund.

Warum man gegen die Stimmung kauft

Der Index misst nicht den Wert von Bitcoin, sondern die Gefühlslage der Anleger. Und die kippt an Wendepunkten regelmäßig ins Extreme: Wenn alle verkaufen wollen, sind die Käufer knapp und die Kurse tief. Wenn alle kaufen wollen, ist es umgekehrt. Genau daran setzt die Contrarian-Variante an — sie dreht die eigene Kaufhöhe gegen die Stimmung.

Ausgangspunkt

Klassisches DCA

Du kaufst jeden Monat für denselben Betrag, unabhängig vom Kurs. In teuren Monaten bekommst du weniger Coins, in günstigen mehr. Das nimmt dir die Entscheidung ab und glättet den Einstiegspreis über die Zeit.

Kaufbetrag = Standardbetrag · immer gleich
Die Variante

Contrarian-DCA

Du behältst den Rhythmus bei, veränderst aber die Höhe: In Angstphasen kaufst du mehr als den Standardbetrag, in Gierphasen weniger. Der Indexwert bestimmt den Faktor. Der Effekt verstärkt sich mit der Zeit, weil überdurchschnittlich viele Coins zu unterdurchschnittlichen Kursen zusammenkommen.

Kaufbetrag = Standardbetrag × Multiplikator · je nach Zone
So verteilen sich die Käufe Beispiel: 200 € Standardbetrag
Drei Bedingungen, damit das aufgeht: Erstens brauchst du eine Cash-Reserve, sonst kannst du in Angstphasen nicht erhöhen. Zweitens musst du es durchhalten, wenn es sich falsch anfühlt — genau das ist der schwierige Teil. Und drittens bleibt es eine Wette darauf, dass sich der Markt erholt. Extreme Angst kann berechtigt sein: Wenn ein Projekt fundamental beschädigt ist, kauft man nicht günstig ein, sondern wirft gutes Geld hinterher.

Fünf Zonen, fünf Verhaltensmuster

Jede Zone beschreibt eine typische Marktlage. Tippe eine Zeile an, um zu sehen, was sie bedeutet und was erfahrene Anleger in dieser Phase üblicherweise tun.

Sparplan nach Marktstimmung

Der Schieberegler steht auf dem Live-Wert. Zieh ihn, um andere Marktlagen durchzuspielen, oder passe die Multiplikatoren an deine eigene Risikobereitschaft an.

0 Panik50 Neutral100 Euphorie
Multiplikatoren anpassen+

Die Standardwerte sind ein verbreiteter Richtwert, keine feste Regel. Wer vorsichtiger vorgehen will, nimmt eine flachere Staffelung — etwa 1,5× / 1,25× / 1× / 0,75× / 0,5×. Wichtig ist nur, dass der Faktor bei Angst höher liegt als bei Gier.

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— €
Multiplikator
Differenz
Reserve nötig
Jahresbudget
Beispielrechnung nach der Contrarian-DCA-Systematik. Keine Anlageberatung und keine Kaufempfehlung. Krypto-Anlagen können vollständig an Wert verlieren.
Die Regel in einem Satz: Je niedriger der Index, desto mehr kaufen. Je höher, desto weniger. Das klingt banal, ist aber schwer durchzuhalten — denn es heißt, genau dann zu investieren, wenn es sich am unangenehmsten anfühlt. Voraussetzung ist eine Cash-Reserve, die in Angstphasen die erhöhten Käufe abdeckt.

Woraus sich der Wert zusammensetzt

Sechs Faktoren werden einzeln normalisiert, auf eine Skala von 0 bis 100 gebracht und gewichtet zusammengezählt. Hohe Volatilität und fallende Kurse drücken den Index Richtung Angst, steigende Kurse bei hohem Volumen Richtung Gier.

Wichtig zu wissen: Alle sechs Faktoren beziehen sich überwiegend auf Bitcoin. Das Sentiment einzelner Altcoins kann deutlich abweichen — bei Ethereum, Solana oder kleineren Projekten sagt der Index nur indirekt etwas aus.

Wenn der Index ins Extrem kippt

Diese Datenpunkte helfen, den heutigen Wert einzuordnen. Sie zeigen auch die Grenze des Indikators: Extreme fallen oft mit Wendepunkten zusammen, sagen sie aber nicht zuverlässig voraus.

Auffällig ist das Muster, nicht der Einzelfall: Phasen extremer Angst dauerten historisch Wochen bis Monate, extreme Gier ging häufig größeren Korrekturen voraus. Der Index bildet die kollektive Stimmung ab, nicht die künftige Kursentwicklung.

Fünf teure Fehler in Angstphasen

Wenn der Index in den Extreme-Fear-Bereich fällt, steigt der emotionale Druck. Genau dann passieren die Fehler, die langfristig Rendite kosten.

Die wichtigste Regel: Nie aus Panik verkaufen. Wer sich vor der Angstphase einen Plan zurechtlegt — maximaler Verlust, Nachkauf-Level, Haltefrist — muss in der Krise keine Entscheidung mehr treffen, sondern nur noch einem Plan folgen.

Was der Index nicht kann

Ein Werkzeug ist nur so gut wie das Wissen um seine Schwächen. Diese fünf Punkte gehören zu jeder ehrlichen Betrachtung.

Er schaut zurück

Alle sechs Datenquellen bilden Vergangenes ab. Der Index reagiert auf Ereignisse, er prognostiziert sie nicht.

Er ist Bitcoin-lastig

Volatilität, Volumen und Dominanz beziehen sich primär auf BTC. Für Altcoin-Portfolios ist die Aussagekraft begrenzt.

Ihm fehlen Derivate

Keine Options-Daten, keine Funding Rates, keine implizite Volatilität. Institutionelle Positionierung wird nur indirekt erfasst.

Social Media lässt sich verzerren

15 Prozent des Werts stammen aus Social-Sentiment. Bots und koordinierte Kampagnen können diesen Teil beeinflussen.

Er taugt nicht zum Timing

Extreme Angst kann Wochen oder Monate anhalten. Der Index markiert eine Zone, nicht den Tiefpunkt.

Kurz beantwortet